Rheuma & Ernährung..

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Auf dieser Seite verraten wir Dir die wichtigsten Infos zum Thema Rheuma & Ernährung. 

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Eine gute Ernährung ist wichtig bei Rheuma

Sorge für eine gute Ernährung bei Rheuma.

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Foto: A. Piacquadio Gichtanfall Fuß und Gicht Zeh – Sei gut informiert & bleib gesund

Eine gute Ernährung ist wichtig bei Rheuma

Eine gute Ernährung ist wichtig bei Rheuma

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Rheuma Ernährung

Auf dieser Seite findest Du viele Informationen zum Thema Rheuma  & Ernährung Für mehr Infos scrolle einfach hinunter.

Wer ist betroffen bei Rheuma?

Altersverteilung Rheuma in Deutschland

Diagnostizierte entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Patientinnen und Patienten in rheumatologischen Schwerpunkteinrichtungen (Fälle nach Geschlecht, Funktionseinschränkung, Gesundheitszustand, Arbeitsunfähigkeit, Schmerzen). Gliederungsmerkmale: Jahre, Deutschland, Alter, Rheumadiagnosen

Eigene Darstellung, Basis Zahlen von Gesundheitsberichtserstattung des Bundes – gemeinsam getragen von RKI und DESTATIS –  https://bit.ly/3hcgDof  und http://www.gbe-bund.de/

Rheuma ist Volkskrankheit

Rheuma ist weitverbreitet und die Zahl der Rheumapatienten in Deutschland ist hoch: Gemäß der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. leiden ca. 2% der Erwachsenen in Deutschland unter Rheuma. 

Es sind aber nicht nur ältere Menschen hiervon betroffen. Die Zahlen von RKI und DESTATIS zeigen, dass mehr als 1/3 der Betroffenen jünger als 65 Jahre sind. 

  • Rheuma ist eine weitverbreitete Volkskrankheit: Gemäß DGRh 2% der Erwachsenen in Deutschland betroffen
  • Mehr als ein Drittel der Patienten sind jünger als 65 Jahre

Nicht nur Erwachsene leiden unter Rheuma

Nicht nur Erwachsene sind von Rheuma betroffen. Auch Kinder können die Krankheit bekommen. 

Der Krankheitsverlauf unterscheidet sich bei ihnen allerdings hinsichtlich der Diagnose, des Verlaufs und der Therapiemöglichkeiten. Es gibt drei unterschiedliche Formen, die sich unterteilen lassen in: Juvenile idiopathische Arthritiden (JIA), Bindegewebserkrankungen und Gefäßentzündungen

Mehr Informationen über Rheuma im Kindesalter findest Du auch in der Broschüre des Robert-Koch-Institutes “Heft 49 Entzündlich-rheumatische Erkrankungen”:  

Den Link der Broschüre findest Du hier: https://bit.ly/32zuFMs Webseite des Robert-Koch-Institutes: https://www.rki.de/

Nicht nur Kinder sind von Rheuma betroffen

Rheuma gibt es auch bei Kindern

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  • Auch Kinder sind von Rheuma betroffen
  • Bei Kindern unterschiedlicher Krankheitsverlauf – Diagnose, Verlauf und Therapiemöglichkeiten

Ursache von Rheuma

Zwei Fettsäuren, die eine wichtige Rolle bei Rheuma spielen

Zwei mehrfach ungesättigte Fettsäuren spielen eine wesentliche Rolle im rheumatischen Entzündungsprozess:

Die Arachidonsäure (Omega-6-Fettsäure) fördert Rheuma, weil durch sie Entzündungsstoffe, wie beispielsweise Eicosanoiden, besser entstehen können.

Die Eicosapentaensäure (Omega-3-Fettsäure) macht das Gegenteil. Durch sie werden die Entzündungsstoffe gehemmt und sie verdrängt sogar die Arachidonsäure aus den Zellen. So wird Rheuma verhindert

Bei Rheuma solltest Du also vor allem Lebensmittel reduzieren, die einen hohen Gehalt an Arachidonsäure haben. Die tägliche Zufuhr sollte 50mg nicht überschreiten. Wenn Du zu viel Arachidonsäure zu Dir nimmst, bewirkst Du damit, dass sie in den Körperzellen verbleibt. Bei einer Entzündungsreaktion unterstützt Arachidonsäure diese dann wie einen „Brennstoff“. 

Du solltest außerdem wissen, dass der Körper für den Abbau der Arachidonsäure eine gewisse Zeit benötigt. Deine arachidonsäurearme Ernährungsumstellung wirkt also erst nach längerer Zeit.

Als Rheumapatient solltest Du verstärkt Nahrungsmitteln verzehren, die reich an Eicosapentaensäure sind. Der Grund dafür ist, dass sie Entzündungsreaktionen hemmt. Leider ist unsere heutige Ernährungsweise arm an Eicosapentaensäure und reich an Arachidonsäure.

Symptome von Rheuma

Nicht nur äußerliche Symptome bei Rheuma

Symptome der Krankheit sind Schwellungen, starke Erwärmung und schmerzhafte Entzündungen von Gelenken. Zudem können auch innere Organe betroffen sein. 

Oft ist bei Rheuma das Handgelenk betroffen

Oft ist bei Rheuma das Handgelenk betroffen

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  • Symptome von Rheuma sind z.B. Schwellungen, starke Erwärmung und schmerzhafte Enzündungen von Gelenken, inneren Organen

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Ernährung bei Rheuma - Reduziere Arachidonsäure & erhöhe Eicosapentaensäure

Wo musst Du mit Arachidonsäure rechnen?

Arachidonsäurereiche Lebensmittel sind häufig tierischen Ursprungs. Pflanzliche Lebensmittel haben dagegen einen geringen Gehalt an Arachidonsäure. Bei Rheuma wird daher eine vollwertige Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse empfohlen.

Wieviel Arachidonsäure hat Fleisch?

Schweinefleisch hat generell einen hohen Wert von Arachidonsäure. Auch kann man allgemein bei Fleisch mit einem hohen Fettgehalt von einem hohen Gehalt an Arachidonsäure ausgehen. Schweineschmalz, Schweinespeck und Schweineleber sollten daher vermieden werden. Bei Rind- und Kalbfleisch ist der Gehalt der Arachidonsäure dagegen nicht so hoch. Das reine Muskelfleisch bei Geflügel hat ebenfalls einen geringeren Gehalt an Arachidonsäure. Wichtig ist generell, dass das Fleisch fettarm ist.

Du solltest zudem auf die Tierhaltung achten. Denn bei Fleisch von Tieren, die mit Tiermehl gefüttert werden, ist mit einem höheren Wert an Arachidonsäure zu rechnen.

Wieviel Arachidonsäure besitzt Fisch?

Fisch enthält geringere Mengen an Arachidonsäure, hat dafür einen hohen Gehalt an Eicosapentaensäure. Das ist besonders bei Hering, Thunfisch und Lachs der Fall. Die haben einen besonders hohen Gehalt an Eicosapentaensäure.

Eicosapentaensäure spielt eine wesentliche Rolle

Eicosapentaensäure ist ein wichtiger Baustein für den menschlichen Organismus und eine gute Energiequelle. Schätzungsweise liegt der Bedarf an Eicosapentaensäure bei ca. 350 bis 400mg/Tag. Das bedeutet, Du solltest zwei Mal in der Woche fetten Seefisch verzehren.

Gemäß DGE liegt die durchschnittliche Tageszufuhr nur bei 100 mg Eicosapentaensäure. Für den Rheuma-Patienten ist das nicht ausreichend. Der benötigt deutlich mehr Eicosapentaensäure. Es ist sicherlich empfehlenswert, Deinen individuellen Bedarf mit Deinem Arzt abzuklären.

Fischöle und Fischtrane (z.B. Lebertran) haben den höchsten Gehalt an Eicosapentaensäure. Zur Deckung des Bedarfs an Eicosapentaensäure solltest Du allerdings Fischöl dem Lebertran vorzuziehen. Wenn Du den Geschmack nicht magst, kannst Du dieses aber zum Beispiel mit Fruchtsaft, Salatsauce und ähnlichem mischen. Dadurch hast Du einen wesentlich angenehmeren Geschmack.

Als Unterstützung für die entzündungshemmende Eicosapentaensäure wirkt auch eine Zufuhr von nur 1 – 2  g Alpha-Linolensäure. Dies findest Du in grünen Pflanzen und besonders reichlich im Soja- und Leinöl.

Antioxidantien: Selen, Zink, Vitamin A, C + E & Co

Bei Rheuma laufen im Körper Entzündungsprozesse ab. Dadurch entstehen freie Radikale, die dem Körper Schaden zufügen.

Wenn Du Antioxidantien mit Deiner Nahrung zu Dir nimmst, schützen diese den Körper vor freien Radikalen. In manchen Fällen solltest Du jedoch einen Arzt konsultieren, da einige Stoffe ausgewogen dosiert werden sollen.

Selen

Selen hat eine starke antioxidative Wirkung. Aus diesem Grund wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für einen gesunden Menschen eine tägliche Zufuhr in Höhe von 30 – 70 µg/Tag an Selen empfohlen.  

Bei Rheuma ist es besonders wichtig ausreichend Selen zu sich zu nehmem. Dein Arzt wird Dir wahrscheinlich Selen verschreiben. Du solltest es jedoch vermeiden, auf eigene Faust einzunehmen. Eine Überdosierung kann beispielsweise Störungen von Haar- und Hautstruktur hervorrufen. Selen findest Du z.B. in Kokosnüssen, Pilzen, Fisch und Innereien. 

Zink

Zink hat ebenso eine starke antioxidative Wirkung. Für einen gesunden Menschen gibt die DGE einen täglichen Bedarf von 10,0 mg an. Allerdings ist der Bedarf bei einer Rheumaerkrankung noch höher. Vielleicht fragst Du Dich jetzt, in welchen Lebensmitteln Du Zink findest. Hauptsächlich findest Du es in Weizenkeimen, Linsen, Erbsen, Eiern, Fleisch (z.B. in Leber), und Vollkornprodukten. Wie bei Selen solltest Du Deinen persönlichen Bedarf mit Deinem Arzt abstimmen. 

 

Vitamin A

Ein Rheuma-Patient benötigt auch mehr Vitamin A als ein gesunder Mensch. Dies findet man zum Beispiel als Retinol in tierischen Lebensmitteln. Fettreiche Fische und Fischleberöle bieten sich hierfür als Quelle an. Bevorzugt sollte allerdings Beta Carotin aus pflanzlichen Nahrungsmitteln zugeführt werden. Grünkohl, Spinat und Paprika bieten sich hierfür an.

Vitamin E

Vitamin E ist eines der wichtigsten Antioxidantien und kommt verstärkt in Pflanzenöl (z.B. Weizenkeimöl. Sonnenblumenöl) und Nüssen und Samen vor. Du solltest Vitamin E zusammen mit Vitamin A und C aufnehmen. 

Bei einer chronischen Entzündungsreaktion kommt es in den entsprechenden Gewebeteilen zu einem Vitamin-E-Mangel. Ein gesunder Mensch soll ca. 12-15mg zu sich nehmen und bei Rheuma sollte die Menge noch höher sein. Dein Arzt wird Dir die genaue Menge mitteilen.

Vitamin C

Vitamin C kommt hauptsächlich in Obst und in Gemüse vor und hat eine gute antioxidative Wirkung. Besonders Hagebutte, Erdbeeren und Zitronen sowie Kohlgemüse haben einen hohen Vitamin C-Gehalt. 

Leider kann der menschliche Organismus es nicht selbst herstellen und ist daher auf die regelmäßige Aufnahme durch die Nahrung angewiesen. Die DGE empfiehlt bei einem gesunden Menschen eine tägliche Zunahme in Höhe von 100 mg/Tag. 

Anfänglich ist der Bedarf bei einem Rheumakranken wesentlich höher, nach einer Zeit kann dies dann wieder auf ein normales Niveau heruntergefahren werden. Wichtig ist, dass Du die Aufnahme von größeren Mengen an Vitamin C über den Tag verteilen solltest.

Ist Fasten bei Rheuma sinnvoll?

Warum kann Fasten bei Rheuma sinnvoll sein?

Gemäß verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen kann Fastenkuren in Form von Nulldiäten kurzfristig erfolgreich sein. Allerdings sollte Fasten ausgeschlossen sein, wenn man untergewichtig ist oder die Krankheit besonders aktiv ist.

Besonders erfolgreich war das ganze, wenn im Anschluss an die Fastentage auf eine vegetarische Ernährungsweise umgestellt wurde. Es wird angenommen, dass für diese Verbesserung die fehlende Zufuhr an Arachidonsäure verantwortlich ist.

Hat Saftfasten die gleichen Wirkungen?

Auch das sogenannte Saftfasten kann Erfolge sein. Hierbei nimmst Du über über den ganzen Tag verteilt nur 2 – 3 l ungesüßte und ungewürzte Gemüse- und Fruchtsäfte, Molke oder Mineralwasser zu Dir.

In jedem Fall ist eine solche Diät nur unter Betreuung durch Ernährungsfachkräfte durchzuführen,

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Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Affiliate-Marketing

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